Augen auf beim Welpenkauf!
- 2009 - Adila
- 2011-Anna
- 2010 - Arthur/Deckrüde
- 01/2012-Bella
- 2010 - Bibi
- 01/2012 - Bobby
- 2010-Cheyenne
- 2009 - Chilli
- 2009 - Cidonia
- 2009 - Dafra
- 2011-Effie
- 2009 - Ella
- 2010 - Enya
- 2010 - Faith
- 2010 - Francis
- 2009 - Gino/Deckrüde
- 2009 - Greta
- 2010 - Hima
- 2009 - Iwra
- * Iwra * - das war mein Leben
- 2009-Kezia/Leva
- 2011-Kim
- 2009 - Lady
- 01/2012-Lilly
- 2009 - Maggie
- 2010 - Malou
- 01/2012-Marissa
- 2010 - Melike
- 2009 - Mette
- 2009 - Minou
- 2009/2010 - Molly Teil 1
- Molly - ein schmerzvoller Weg Teil II.
- Hündin-Namenlos
- 2009 - Nele und Jette Teil I.
- 2011-Nele Teil II.
- 2009 - Orgy
- 2010 - Rosie
- 2010-Shiva
- 2011 - Svea
- 2011-Terry
- 2010 - Wanda
- 01/2012-Zaida
Blogarchiv
Nele und Jette, ein Bild des Grauens...
Nele und Jette, zwei ehemalige Zuchthündinnen, wurden kurz nach ihren letzten Würfen aus der Zucht entlassen – was mit ihren Welpen passiert ist, wissen wir nicht. Für die Übernahme waren wir bereits „vorgewarnt“: Beide Hündinnen sind in keinem guten Zustand, so die Information, die wir vorweg erhielten. Aus diesem Grund sollten beide Hündinnen zunächst gemeinsam in eine im Umgang mit Zuchthündinnen sehr erfahrene Pflegestelle gehen, damit wir uns in aller Ruhe ein Bild über beide Hündinnen konnten.
Als wir Nele und Jette dann tatsächlich das erste Mal sahen, schossen uns die Tränen in die Augen: Ihr körperlicher Zustand war verheerend. Beide Hündinnen hatten einen starken Flohbefall. Die Gesäuge waren nahezu zum Platzen angeschwollen, rot und heiß vor Entzündung, Milch lief aus den Zitzen. Zwei Augenpaare schauten uns an – nicht nur die Angst, auch die Schmerzen, unter denen beide Hündinnen litten, waren deutlich in ihnen zu sehen. Beide wurden sofort zum Tierarzt gebracht.
Eine der Hündinnen, Nele, war stark unterernährt – jeder Knochen stakste aus ihrem geschundenen Körper. Nele war so geschwächt, dass sie beim Tierarzt zusammenbrach. Das stark entzündete Gesäuge und das Fieber hatten ihren ohnehin schon ausgemergelten Körper extrem belastet. Sie bekam sofort eine erste Infusionen, Antibiotika und Tabletten gegen die Milchproduktion. Weitere Infusionen sollten in den nächsten Tagen folgen, um Nele zu stabilisieren. Auch Jette bekam Antibiotika und Tabletten, hatte aber glücklicherweise nicht ganz so stark unter der Entzündung zu leiden als ihre Leidensgefährtin und zeigte auch körperlich eine stabilere Konstitution.
Die Pflegefamilie von Nele und Jette hatten die ersten Tage alle Hände voll zu tun, um die beiden medizinisch zu versorgen und ihren Seelchen etwas Ruhe und Erholung zu verschaffen. Nach einigen Tagen waren zum Glück die Entzündungen und Schwellungen in den Gesäugen sowie die damit verbundenen Schmerzen zurückgegangen, war die Milchproduktion gestoppt.
Nach etwa einer Woche konnten Nele und Jette endlich ihren ersten Spaziergang in Freiheit machen und genossen ihn sichtlich. Und dann war es soweit: Jette reiste in ihre eigene Pflegestelle, die schon sehnsüchtig auf die kleine Schokomaus wartete. Nele blieb zunächst für vier weitere Wochen in ihrer Pflegestelle, in der sie sich zunehmend erholte. Umso besser ihr körperlicher Zustand wurde, umso stärker kam auch ihr quirliges, lebensbejahendes und neugieriges Wesen zum Vorschein. Auch wenn sie in bestimmten Situationen noch immer Ängste zeigte: Nele genoss ihr neues Leben und brauchte ihre Pflegemama immer weniger. Sie wechselte in eine Pflegestelle mit Bleibeoption, in der sie auch ihr endgültiges Zuhause gefunden hat.
copyright © 2009 by Anina M.



